Myanmar
In yangon angekommen suchten wir die touristen ausserhalb des hotels vergeblich. Und wo man keine touristen findet, beschränken sich natürlich auch die restaurants auf ein minimum. Sogar bei der shwedagon pagoda, dem angeblich bedeutendsten tempel in ganz asien, fanden wir keine handvoll touristen vor.
Dafür findet man jedoch an jeder ecke umso mehr mönche, darunter auch öfters frauen- und kindermönche. Wir befinden uns also in einem land, das erst 2010 für die touristen geöffnet wurde und in dem sich das durchschnittliche jahreseinkommen eines burmesen auf gerade mal $250 beläuft.
Am abend machten wir uns zur 1.5h entfernten busstation in yangon auf, um mit dem nachtbus nach bagan zu fahren. Nachdem wir unser ziel früh morgens erreicht hatten, ging es mit pferd und wagen weiter zu unserer unterkunft, wo wir uns kurz erholen konnten. Danach fuhren wir mit gemieteten e-bikes um die schönsten und grössten der rund 3'200 tempel.
In mandalay, unserer nächsten destination, erkundeten wir die weitläufige stadt mit den fahrrädern. Auch hier standen pagodabesichtigungen auf dem programm.
Auch am folgenden tag radelten wir in die 10km südlich gelegene, ehemalige hauptstadt amarapura. Hier befindet sich die längste teakholzbrücke der welt mit 1.2km länge. Auf dem rückweg wurde uns klar, dass hier in myanmar wahrscheinlich die freundlichsten menschen in ganz asien leben, so oft wie uns die einheimischen zugewunken und zugelächelt haben.
Nach erneuten sieben busstunden in einem localbus erreichten wir den inle lake. Mit einer bootstour fuhren wir zu silberschmieden, seidenfabriken und zigarrenherstellern, welche allesamt in pfahlhäusern auf dem see gebaut wurden.
Sämtliche betriebe verarbeiten nur produkte aus myanmar, meistens sogar nur aus der gegend selbst. Neben den diversen dörfern, welche auf dem see gebaut wurden, konnten wir den einheimischen beim fischen zusehen und natürlich durften auch die vergoldeten tempel nicht fehlen.







Kommentare
Kommentar veröffentlichen