Kambodscha

Die ersten zwei nächte in kambodscha verbrachten wir in der hauptstadt phnom penh. Dort besichtigten wir die berühmten killing fields ca. 45min ausserhalb der stadt.


Der gut organisierte und mit audio-guide erklärte rundgang erzählt die traurige geschichte der kambodschaner unter der herrschaft der khmer rouge und deren führer pol pot.


Über 3 mio. von 8 mio. einwohnern starben auf diesem und anderen killing fields, welche über das ganze land verteilt waren. Anschliessend besuchten wir in der innenstadt den eindrücklichen royal palace sowie die silber pagoda gleich nebenan.



Am darauffolgenden tag fuhren wir in den gemäss busorganisator 4h und schlussendlich 6.5h entfernten strandort sihanoukville im süden. Am strand liessen wir unsere seele baumeln und genossen die ruhe.


Hier wurde uns bewusst, dass wir uns in einem der ärmsten länder asiens befinden. Neben unzähligen bettlern konnte man den einheimischen zusehen, wie sie leere petflaschen sammelten oder speiseresten von touristen noch verzehrten.


Danach machten wir uns wieder auf den weg zurück nach phnom penh, wo wir auf der burmesischen botschft unser visum für myanmar abholen konnten. Noch am selben tag fuhren wir mit dem bus wieder weiter nach siem reap. Erneut versprach der busorganisator, dass man für die 320km lange strecke 6h benötigt. Der strassenzustadt kann man mit dem wort katastrophal und schlaglöcher wahrscheinlich am besten beschreiben. Letztere waren auch der grund, warum wir um mitternacht mitten im nirgendwo mit einem platten dastanden und 4h lang einfach nichts mehr ging, da die kambodschaner in ihren bussen weder ersatzreifen noch sonstiges werkzeug mitführen. Schlussendlich dauerte die reise mehr als das doppelte und wir erreichten unser ziel mit einem anderen bus nach über 12.5h.

Nachdem wir uns von den busstrapazen erholt hatten, machten wir uns noch vor sonnenuntergang in die 10km nebenan gelegene tempelanlage und unesco welterbe angkor wat auf.


Am nächsten morgen fuhren wir mit einem quad und einem guide rund 2.5h über das land und durch verschiedene dörfchen.


Hier sah man den unterschied zwischen arm und reich wieder stark im vergleich zur stadt.


Von traktoren fehlt hier jede spur, stattdessen werden die felder noch mit ochsen beackert.
Am nachmittag machten wir uns mit einem tuktuk-fahrer erneut in die sehr weitläufige tempelanlage angkor auf.


Die berühmtesten tempel im angkor thom areal sind der bayon und der ta prohm, der von unzähligen bäumen und wurzeln überwachsen ist.


Nach der letzten busreise waren wir froh, die reise nach yangon mit dem flugzeug fortsetzen zu können...

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