Vietnam

Nordvietnam


Nach einem reisepartnerwechsel führte die reise weiter nach vietnam. Hanoi, die zweitgrösste stadt des landes, bietet einiges für geschichts- und kulturinteressierte. Die franzosen haben hier ihre spuren hinterlassen, sei dies im opernhaus im französischen baustil oder bei den strassen, welche einen französischen namen erhalten haben. Auch shoppen kann man ganz günstig, da die bekannten wandermarken im lande hergestellt werden.

Der nachtbus führte uns in das bergdorf sa pa, welches ganz im norden vietnams auf 2'000m an der grenze zu china liegt. Der regen begrüsste uns bereits früh morgens und wollte dann auch zwei tage lang nicht mehr verschwinden.



Obwohl die bäche bereits die strassen hinunterflossen, zogen wir die gummistiefel an und wanderten über die reisterrassen der bergdörfer.


Regelrecht auf schritt und tritt verfolgt und umzingelt wurden wir von den traditionell gekleideten einheimischen. 

Wieder traumhaft schön und heiss war das wetter in der ha long bay.


Diese gilt als eines der sieben unesco-weltkulturerbe und zieht beinahe jeden touristen in vietnam an. Dies macht sich auch an den hunderten booten bemerkbar, welche um die felsen tuckern. Zuerst besichtigten wir die "amazing cave" und am späteren nachmittag wagten wir uns mit dem kajak aufs meer.


Nach einer nacht auf dem boot legten wir auf der insel cat ba an, wo wir den tag mit hardcore trekking und entspannen am strand verbrachten.


Das boot war erstaunlich luxuriös, sodass wir unseren dreitagesausflug auf see voll und ganz geniessen konnten.


Danach gin die reise weiter in das 2h entfernte dorf ninh binh. Die in ninh binh gelegene trockene ha long bay ist von den felsformationen ähnlich wie die ha long bay, jedoch liegt sie, wie es der name sagt, im trockenen.


Mit dem roller wagten wir uns in das chaos auf den strassen vietnams und erkundeten die umgebung.


Auch in einer historischen altstadt machten wir halt.


Das busfahren in vietnam unterscheidet sich etwas von den bisherigen busfahrten. Neben dem wilden gehupe werden auch ständig einheimische auf- und abgeladen, damit der bus immer gefüllt fährt.

Zentralvietnam


Mit dem sehr komfortablen nachtbus legten wir die lange strecke nach hue zurück. In der alten hauptstadt vietnams besichtigten wir die zerbombte zitadelle, welche nach und nach wieder restauriert wird.


Auch das kaisergrab minh mang besuchten wir.


Unsere weiterreise nach hoi an setzten wir mit einem roller und einem ortskundigen guide fort. Dieser führte uns auf der wunderschönen strecke zu den diversen sehenswürdigkeiten.


Halt machten wir bei den elephant springs, im welchen wir uns mit einem bad im kühlen nass abkühlten von den tropischen temperaturen.


Über den haivanpass gelangten wir nach da nang, wo wir auf den marble mountains herum kletterten und die schöne aussicht auf die küste vietnams genossen.


Im historischen städtchen hoi an genossen wir endlich einmal die ruhe am traumhaft schönen strand.


Auch die korallenriffe auf der küstennahen insel cam kim erkundeten wir mit schnorchel und taucherbrille und verbrachten den nationalfeiertag im schatten der palmen. Die stürmische rückfahrt ans festland machte uns klar, dass wir uns in der regenzeit befinden.


Am nächsten morgen sattelten wir uns aufs fahrrad und wurden von einem ortskundigen über das land geführt. 


Wir konnten unser eigenes reispapier herstellen, welches für die frühlingsrollen verwendet wird und pflanzten in einem garten vietnamesisches biogemüse für einen guten zweck an. 



Am abend legten wir uns wieder in den nachtbus und fuhren nach nha trang, den von russen überlaufenen touristenort.

Südvietnam


In nha trang nahmen wir an einem der in vietnam sehr beliebten kochkursen teil. Zwischen lebendigen schlangen, toten enten und den restlichen lebensmitteln kauften wir unsere zutaten mithilfe der chefköchin ein.


Auf dem menü standen die traditionellen frischen frühlingsrollen, clay pot (wie immer hühnchen und reis) und als dessert flambierte früchte.


Die route führte weiter ins hochland auf 1'500m nach dalat. Auf dem see genössen wir endlich wieder einmal die kühle briese und freuten uns, wieder etwas mehr als nur ein t-shirt und kurze hosen tragen zu können. Beim crazy house sagt ein bild mehr als tausend worte.


Bergabwärts setzten wir uns erneut auf einen roller, um die schöne strecke ans meer nach mui ne zu geniessen. Trotz strömenden regens besuchten wir auf der strecke den datala wasserfall mit der rodelbahn und noch einen weiteren.


In mui ne erwartete uns ein beinahe menschenleerer sandstrand der natürlich zum baden einlud. Desweiteren sind wir den fairy stream im bachbeet entlanggelaufen und haben die rotweisse sandkulisse bestaunt.


Auch in die roten sanddünen der vietnamesischen wüste haben wir uns begeben.


In der landeshauptstadt ho-chi-minh-city (früher saigon) statteten wir dem kriegsmuseum einen besuch ab, welches auf eindrückliche art und weise die kriegsgeschichte der amerikaner und deren brutalität darstellt. In den cuchi-tunnels war hingegen die raffinesse der vietnamesichen armee zu bestaunen, wie sie den amerikanern durch ihr komplexes tunnelsystem und den fallen das leben schwer gemacht haben.


Die letzten beiden tage in vietnam verbrachten wir im mekong-delta weiter südlich, in welchem wir einen einblick in das leben der einheimischen am fluss erhalten haben. Der floating market war sicherlich am beindruckendsten, wie die einheimischen auf ihren über 300 booten leben und die früchte auf dem wasser verkaufen.

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