Zentralbali

Eine kurze busfahrt führte uns ins landesinnere nach ubud, dem kulturzentrum balis. Im affenpark, welcher unweit vom stadtzentrum liegt, liessen sich unzählige freche affen blicken. Diese scheuten sich auch nicht davor, die bananen den besuchern aus den hosentaschen zu reissen oder ihnen auf die schultern zu springen. Viele jedoch führten sich wie neandertaler auf, was uns am angeblich hohem IQ der affen zweifeln liess...


Zehn kilometer nördlich von ubud startete unser river rafting abenteuer. Mit schwimmweste, helm und paddel ausgerüstet hüpften wir ins gummiboot. Die kurze sicherheitseinführung des guides hintendrin war nötig, denn der fluss ist ziemlich wild an gewissen stellen. Nach kaum zehn metern tauchten wir bereits ein erstes mal kopfvoran ins kühle nass. Dumm, dass wir die plätze zu vorderst eingenommen hatten. Von kopf bis fuss durchnässt folgten unzählige weitere passagen, bei denen uns der guide zuvor immer eine kurze anweisung gegen hat, wie wir im boot sitzen müssen oder paddeln müssen. Die legendären wasserschlachten mit den anderen raftingbooten gehören natürlich auch dazu und auch die dusche unter dem wasserfall auf halbem weg liessen wir uns nicht entgehen. Nach drei stunden spass waren wir jedoch völlig erschöpft und durchnässt.


Wiederum mit einem roller führte der weg richtung norden, um das landesinnere zu erkunden. An den malerischen reisterrassen von tegalalang, welche sich fotogen um die hänge eines flusstals hinziehen, kommt praktisch keiner vorbei.


Der weg führte über die pura gunung kawi, wo einheimische ein bad im heissen quellwasser geniessen. Im quellheiligtum pura tirtha enpul, welches in der mitte eines tempels liegt, können sich sogar touristen ein bad gönnen. Das eigentliche ziel war jedoch gunung kawi, eine schlucht mit neun riesigen steinmonumenten.


Auch hier führte der weg hinunter wieder über riesige reisterrassen, auf denen die einheimischen schuffteten.

Nachdem uns die schweizer nati (unnötigerweise) einige stunden schlaf raubte, führte uns am nächsten morgen ein privater fahrer weiter in den norden balis. Ein kleiner abstecher zu den wohl schönsten reisterrassen balis liessen wir uns nicht entgehen. Von hier stammt der teuerste reis balis, der mühsam von hand geerntet werden muss.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Costa Rica 2021

Indonesien

Panama 2023

Island 2020

Ägypten 2023

China 2019

Ecuador 2023

Nicaragua 2017

Guatemala 2018

Kolumbien 2023