Kota Kinabalu
Wieder vom festland aus brachte uns erneut die billigairline airasia auf den anderen teil von malaysia nach borneo. Hier in kota kinabalu, der hauptstadt des bundesstaates sabah, sind wir durch den night, sunday und filippino market geschlendert.
Neben strassenschneidern und fischhändlern werden hier sogar pflanzen und haustiere jeglicher art verkauft. Auch in den grossen shopping centern wird sicherlich jedermann fündig.
Der sonnenuntergang hinter den vorgelagerten inseln des marine parks kann sich sehen lassen.
Beim mittagessen sind wir in ein interessantes gespräch mit einer hawaiianerin gekommen, welche hier in borneo für das WWF arbeitet. Sie hat uns erschreckende fakten erzählt, die in den medien immer schöngeredet werden. Somit erfuhren wir, dass malaysia weltweit das land mit der höchsten abholzungsrate ist. Bereits 64% des regenwaldes mussten weichen und es ist kein ende zu sehen. Sie selbst schätzt, dass dieser in 30 jahren vollständig verschwunden ist.
Dies hat auch zur folge, dass die tierwelt vollständig verschwinden wird. Vor wenigen jahren existierten noch sechs nashörner in ganz borneo, jetzt sind es nur noch drei, da die anderen wegen einer neuen ölfirma vergiftet wurden.
Die menschen hier haben gar keine kenntnisse über ihre tierwelt. In einem dorf, in dem sie zu besuch war, wurden kürzlich katzenbabys geboren. Die einheimischen wollten diese wenige tage alten vierbeiner mit bananen und reis (!) füttern. Dass diese muttermilch brauchen, da sie ansonsten sterben werden, war keinem der malaysier bewusst.
Diese diskussion hat uns sehr nachdenklich gestimmt. Auch weil wir auf unserer bisherigen reise gesehen haben, wie die menschen hier mit ihrer umwelt umgehen. Zum glück reist sie auf der ganzen welt umher, hält vorträge und erzählt von ihren erkenntnissen. Denn wenn sie einen artikel über diese fakten schreiben würde solange sie sich in malaysia aufhält, würde sie innert weniger tage ausgeschaffen werden...
Kurzfristig entschieden wir uns, die mühsam lange weiterreise mit dem bus durch ein flugzeug zu ersetzen, für beinahe denselben preis. Bereits beim einchecken wurde uns klar, dass die maschine nicht sonderlich gross ist, da sogar wir uns auf die waage stellen mussten.
Doch das wohl kleinste linienflugzeug der welt führte uns sicher über den regenwald borneos.
Auch nach einem kleinen zwischenstop in kudat mit toilettenpause gings wieder weiter. Die piloten hatten den vogel stets im griff, dies kontrollierten wir von den sitzen gleich hinter ihnen mit freiem blick ins cockpit.




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