Thailand
Phuket
In phuket waren wir für drei tage am kata beach stationiert. Hier genossen wir auch endlich den ersten tag baden nach über einem monat reisen. Am zweiten tag mieteten wir uns roller und erkundeten den süden der insel. Los gings den berg hinauf zum big buddha, von welchem wir auch einen schönen ausblick auf die ganze insel hatten.
Danach fuhren wir der küste entlang bis zum nai harn beach, an welchen wir unserem nachmittag verbrachten. Ganz ungefährlich ist das rollerfahren hier aber nicht, zumal wir als ungeübte rollerfahrer mit der mangelnden strassenbeschilderung zu kämpfen haben und zudem auf der falschen seite fahren müssen. Über zwei drittel der touristen hier auf phuket kommen aus russland, welches sich auf der speisekarte der restaurants oder auch den russischen tourenbüros gut bemerkbar macht.
Am letzen tag machten wir uns auf an den kata noi beach, welcher südlich vom kata beach liegt und etwas kleiner und weniger touristisch ist.
Dann gings auch schon wieder weiter mit dem speedboot auf die insel koh phi phi...
Koh Phi Phi
Diese inseln zwischen phuket und krabi sind das tauch- und schnorchelparadies für jedermann. Sie bestehen aus den beiden hauptinseln koh phi phi don, welche bewohnt ist, und koh phi phi leh, der unbewohnten insel.
Am ersten tag nahmen wir einen kurzen
fussmarsch auf uns, um an den wahrscheinlich schönsten strand der insel,
den long beach, zu gelangen.
Auf
der ganzen insel gibt es praktisch keine motorisierten fahrzeuge (nur
wenige roller). Viele einheimische fahren mit den fahrrädern durch die
schmalen gassen. Die insel ist so klein, dass man sie gut zu fuss
erkunden kann. Hier
ist es auch ganz normal, dass ab und zu auf der ganzen insel einen tag
lang stromausfall ist. Auch bereits gewöhnt haben sich sicherlich die
wenigen einheimischen an den geruch, welcher aus den teilweise
verstopften abwasserkanälen hervorkommt. Die ausgangssperre, welche das
thailändische militär verordnet hat, legt auch diese partyinsel am abend
lahm. Dies bekamen wir ab dem zweiten abend zu spüren, nachdem wir uns
am ersten abend vorgekommen sind wie mitten in mallorca. Es sind vor
allem spanisch- und portugiesischsprechende touristen aber auch sehr
viele japaner auf dieser insel anzutreffen.
Für
den zweiten tag haben wir eine insel- und schnorcheltour gebucht,
welche uns zuerst auf die unbewohnte insel koh phi phi leh brachte.
Zuvor machten wir einen kurzen stop am shark point, wo wir das erste mal
schnorcheln konnten. Hier sollen angeblich ab und zu auch haie zu sehen
sein.
Auf
dem weg nach koh phi phi leh fuhren wir an der viking cave vorbei, in
der eingeborene in einer höhle leben und machten danach einen längeren
stop in der loh samah bay. Auch
hier hatten wir die möglichkeit im kristallblauen wasser die schönen
korallenriffe mit taucherbrille und schnorchel zu erkunden.
Von hier aus konnten wir zur berühmten maya bay laufen, an welcher der film "the beach" gedreht wurde.
Weiter
ging's an der camel island vorbei wieder zur hauptinsel phi phi don, wo
am monkey beach (angeblich) affen zu sehen seien. Den letzten stop
machten wir auf bamboo island, welche zusammen mit der moskito island am
nördlichsten liegen. Da es bewölkt war, mussten wir leider ohne schönen
sonnenuntergang bereits wieder zurückkehren. Doch obwohl die haie, die affen und der sonnenuntergang an diesem tag ausblieben, war es dieser tagesausflug wert.
Auch der schweisstreibende aufstieg zum aussichtspunkt am nächsten tag war mehr als lohnenswert.
Doch
das bad im meer danach war nicht wirklich eine abkühlung, da es sich
beinahe wie in einer badewanne anfühlte. Dafür spielte uns das wetter an
diesem abend keinen strich durch die rechnung und so konnten wir denn
sonnenuntergang von der insel aus bestaunen.
Am nächsten morgen ging die reise wieder zurück aufs festland thailands nach krabi.
In krabi spielt sich das touristische leben eigentlich nur am ao nang beach und der marktstrasse gleich dahinter ab. Hier wird einem auch sofort bewusst, dass nebensaison ist. Einerseits kosten die touren in der hauptsaison etwa das 3-fache, andererseits versuchen die restaurantbesitzer aufsässig und mit viel gelaber einem in ihr lokal zu locken. Daneben stehen meist transvestiten, welche ebenfalls für jegliche dinge werbung machen.
Krabi
In krabi spielt sich das touristische leben eigentlich nur am ao nang beach und der marktstrasse gleich dahinter ab. Hier wird einem auch sofort bewusst, dass nebensaison ist. Einerseits kosten die touren in der hauptsaison etwa das 3-fache, andererseits versuchen die restaurantbesitzer aufsässig und mit viel gelaber einem in ihr lokal zu locken. Daneben stehen meist transvestiten, welche ebenfalls für jegliche dinge werbung machen.
Wenn man schöne strände sucht, an denen man ganz alleine ist, ist man hier in krabi genau richtig.
Doch
auch hier muss man dutzende meter hinauslaufen, bis das wasser endlich
über die knie reicht. Die strände und die gegend erkundeten wir hier
wiederum mit einem roller, welchen man in jedem dorf sehr günstig mieten
kann. Am strand gleich neben der royal residence, welche jedoch vom
militär streng bewacht war, konnten wir einheimischen zusehen, wie sie
krebse mit blossen händen fingen.
Weiter
ging's zur chicken island, wo wir das erste mal die möglichkeit hatten,
uns mit schnorchel und taucherbrille in richtung fische und seeigel zu
stürzen.
Dank
der four island tour bekamen wir auch die verschiedenen inseln vor dem
festland krabi's zu gesicht. Mit einem longtailboot und praktisch nur
asiatischen touristen gings los zur phranang cave.
Diese lässt wegen der figuren vermuten, dass es sich um einen alten fruchtbarkeitstempel handelt.
Der
nächste stop befand sich unweit davon auf der tup island. Hier wurden
wir von den fischen regelrecht umzingelt. Als letzte insel besuchten wir
koh poda, bevor wir wieder aufs festland zurückkehrten.
Der
fussmarsch über die felsen zum pai plong beach am nächsten tag hat sich
gelohnt. In der ganzen bucht befindet sich nur ein luxus resort. An
diesem abgelegenen strand wurden wir auch das erste mal beklaut auf
unserer reise - und zwar von hinterhältigen affen. Innert weniger als
einer minute belagerte die ca. 40-köpfige affenbande den halben strand.
Als wir uns kurz von unseren plätzen entfernten um unseren vorfahren
zuzusehen, schlugen sie zu.
Mit
unserem guetzlipack machten sie sich aus dem staub und wir konnten
ihnen nur noch hinterhersehen. Die restlichen (wertvolleren) gegenstände
interessierten sie zum glück nicht. So brachte uns auch dieser tag noch
etwas action, bevor es am darauffolgenden in die hauptstadt malaysias
weiterging...















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